Wenn Sie Ihr Instagram-Profil öffnen, zeigt ein in miteinander verbundene Teile aufgeteiltes Foto sofort die visuelle Sprache Ihrer Marke. Dafür verwenden wir den Begriff Raster oder geteilte Ansicht. In diesem Artikel beantworten wir die Frage wie man ein Instagram-Raster erstellt: Wir erklären, wofür es gut ist, welche Maße richtig sind, wie Sie Schritt für Schritt aufteilen und sortieren und welche typischen Fehler man vermeiden sollte.
Was ist ein Raster und wofür wird es verwendet?
Ein Raster bedeutet, ein großes Einzelbild in Teile zu zerlegen, die im Instagram-Profilfeed nebeneinander angeordnet werden. Üblicherweise ist im dreispaltigen Profillayout jeweils ein Teil eines Quadrats sichtbar, und beim Scrollen entsteht nach und nach das gesamte Bild.
Diese Technik können Sie in folgenden Situationen einsetzen:
- Produktvorstellung: Ein breites Produktfoto können Sie im Profil panoramaartig präsentieren.
- Kampagnen- und Saisonankündigungen: Ein einzelnes Banner-Design hinterlässt im Profil einen eindrucksvollen Effekt.
- Markenkonsistenz: Eine Bildserie mit abgestimmten Farben und Mustern wirkt auf Ihrem Profil ordentlich und professionell.
Die richtigen Bildmaße und die Anzahl der Teile
Die gängigste Methode für ein Raster ist, das Foto in drei Teile zu zerlegen, denn im Profilbildschirm sind drei Spalten sichtbar. Wenn Sie ein Bild in drei Teile schneiden, wirkt jedes Teil als Profilquadrat sauber.
Darauf sollten Sie achten:
- Bereiten Sie Ihr Ausgangsbild in einem Format vor, das sich horizontal in drei gleich große Teile teilen lässt. Wählen Sie zum Beispiel eine Breite, die ein Vielfaches von 3 ist.
- Streben Sie für jedes Feld ein Quadrat (1:1) an, damit die Teile im Profil ohne Abschneiden erscheinen.
- Achten Sie darauf, dass die Auflösung des Bildes ausreicht. Ein unscharfes Teil schwächt das gesamte Raster.
Ausführlicher zu Ihren Bildmaßen finden Sie in unserem Leitfaden Instagram-Bildmaße 2026.
Schritt für Schritt aufteilen und sortieren
Die folgenden Schritte sorgen dafür, dass Sie das Foto in der richtigen Reihenfolge veröffentlichen:
- Bild vorbereiten: Speichern Sie Ihr Design in einem dreispaltigen Format mit sauber zugeschnittenen Rändern.
- Aufteilen: Teilen Sie das Bild horizontal in drei gleich große Teile. Das können Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm oder einem kostenlosen Tool tun. Für einen einfachen Einstieg können Sie den Instagram-Raster-Generator verwenden.
- Teile benennen: Ergänzen Sie die Dateinamen um Nummern wie 1, 2, 3. So vermeiden Sie beim Veröffentlichen Verwechslungen.
- In umgekehrter Reihenfolge veröffentlichen: Instagram fügt neue Beiträge oben im Profil ein. Damit das Raster oben links beginnt, müssen Sie deshalb zuerst das letzte Teil, also Bild 3, und zuletzt Bild 1 veröffentlichen.
- Kontrollieren: Prüfen Sie nach Abschluss der Veröffentlichungen Ihr Profil und stellen Sie sicher, dass die Reihenfolge stimmt.
Tipp: Wenn Sie bei jedem Teil eine kurze Überschrift und dieselben Hashtags in die Beschreibung schreiben, wirkt Ihr Profillayout konsistenter.
Das einzelne Veröffentlichen mehrerer Teile kann Zeit kosten. In dieser Phase erleichtert ein Planungstool Ihre Arbeit: Mit Plexorin können Sie Ihre Teile der Reihe nach im Kalender planen und automatisch veröffentlichen lassen und die Veröffentlichungsreihenfolge auf einem einzigen Bildschirm verfolgen.
Häufige Fehler
| Fehler | Ergebnis | Lösung |
|---|---|---|
| Bild im falschen Format vorbereiten | Teile wirken abgeschnitten oder haben Lücken | Ein Format wählen, dessen Breite sich durch drei teilen lässt |
| Teile in falscher Reihenfolge veröffentlichen | Das Bild wirkt umgekehrt | Beginnend mit dem letzten Teil in umgekehrter Reihenfolge posten |
| Niedrige Auflösung verwenden | Teile wirken unscharf | Eine hochauflösende Quelle verwenden |
| Teile nicht ohne Unterbrechung veröffentlichen | Zwischen den Teilen erscheinen andere Beiträge im Profil | Die Teile nacheinander planen |
Abschließend lässt sich festhalten: Ist die Rastertechnik einmal eingerichtet, kann sie das Erscheinungsbild Ihres Profils deutlich verändern. In Kampagnenzeiten oder an besonderen Tagen, etwa an bedeutsamen Daten wie dem 10. November oder dem 24. November, dem Tag der Lehrerinnen und Lehrer, können Sie mit einem einzigen großen Bild die Stimmung Ihrer Marke in Ihr Profil bringen.
